Zerschmettert Ehr' und Brennend Fleisch: Der Eid der Letzten Lyrics


Verbrannt sind die Namen, verweht unser Schwur,

die Mauern aus Marmor – zerborsten, nur Flur.

Doch unter dem Staub liegt der Wille wie Stein,

geschlagen, geschunden – doch nimmer allein.

Noch hallt unser Schritt in verglühter Kulisse,

aus Ruinen erhebt sich des Aufstandes Risse.

Zerschmettert Ehr’, in brennend Fleisch geätzt,

ein letzter Eid, in Blut gesetzt.

Kein Gott mehr lauscht, kein Morgen schreit,

doch unser Schatten steht – bereit!

Die Türme gefallen, die Glocken verstummt,

der Himmel vernarbt, die Seele vermummt.

Doch mitten im Nichts, am verfluchten Ort,

da leben wir weiter – in stummerm Akkord.

Wo alles vergeht, da beginnt unser Lied.

Ein Schwur, der in Flammen – das Schweigen besiegt.