Das Leiden Lyrics


Die Winde heulen durch verlassene Hallen,

Geflüster der Schatten, uralte Qualen.

Flammen tanzen auf gebrochenem Stein,

Der Nebel trägt Lügen, in Kälte allein.

Im Sturm der Zeit, in Nacht geboren,

Vergessen, verflucht, von Licht verloren.

Der Mond ertrinkt in blutigem Glanz,

Die Sterne verbrennen im höllischen Tanz.

Finsternis ruft, entfesselt die Wut,

Ewige Schreie, vergossenes Blut.

Verlorene Seelen, verdammt auf ewig,

Gefangen im Abgrund, in Schwärze regig.

Schwarz ist der Himmel, verdorben und kalt,

Die Sonne ertrunken in Schattengewalt.

Die Erde zerbricht, kein Morgen erwacht,

Gefangen im Griff der ewigen Nacht.

Die Stimmen der Toten hallen empor,

Flüstern von Zeiten, vergessen zuvor.

Die Götter gefallen, erstickt in Asche,

Zerfetzt von Klingen, verrottet zu Masche.

Der Sturm bricht los, die Flammen schreien,

Die Wölfe heulen in finsteren Reihen.