Es liegt ein Schatten auf der Menschheit Sie hungern nach Ruhe und Frieden Und haben sie ihn dann gefunden So werden sie ihrer überdrüssig Und gieren nach Zerstörung und Krieg. Bei ihrem Eifern nach Macht Ist Ihnen ihr Verhängnis sehr wohl bewusst Jedoch vermögen sie es nicht abzuwenden Denn dies ist ihr Leiden Und sie werden dessen nicht satt. Eine Säule aus Schatten wart geboren Sterblichkeit , der Menschheit Geißel Angst und Tücke die Lehre verdorben Die Gewissheit frisst die letzten Zweifel. Eine Spirale führt abwärts hinab Die Totenhallen gottgleich Paläste Reicht Ihnen kein einfaches Grab Für die sterblichen Überreste. Für das Leben nach dem Tod Vergaßen Sie das Lebendig sein. Und immer stärker wurd der Sog Und hüllte Sie in Wahnsinn ein. Die Städte der Lebenden verlassen Ziehen sich in ihren Kerkern zurück Aus Verzweiflung in die Erde gelassen. Mauern sich ein, Stück für Stück. Ein riesiges Grabmal zur Vollendung Der Baupreis eines Volkes Ruin Leben dem Tod zur Verschwendung Scheiden sie doch einsam dahin. Mit jedem Tag ein weiterer Nagel Wird tief geschlagen in den Sarg Die Angst vorm Scheiden eine Plage Gleich Dem Leben im Tode versagt. Des Menschen einziger Eifer ist Macht Anstelle eines rühmlichen Lebens Hat man die Zeit zum Feind gemacht Bemühung nach Erlösung ist vergebens. Egal wie prächtig eure teure Gruft Der sterblichen Zukunft ist gewiss Des einst der Tod ein jeden zu sich ruft Zu prüfen ob das Herz oder die Feder schwerer ist.