Der Hass er zehrt von dir
Er zieht dich in den Bann
Ein falsches Wort genügt
Hängst du am Galgen dran.
Der Hass zerfrisst dein Herz
Legt dir schwere Ketten an
Gewicht den Hals beschwert
Voller Zorn du zerrst daran.
Du siehst die Welt in schwarz
Doch dich betrügt der Schein
Der Hass dir Kraft verleiht
Sperrst dich im Dunkeln ein.
Du bist ein armer Mensch
Du bist dein eig‘nes Opfer
Die Wahrheit du verkennst.
Dich schmerzt Dein Leid
Bist nicht mehr Herr
Durch Zorn und Tücke
Deines Glückes nimmermehr.
Als Sklave der Abscheu
Vergeltung Du verlangst
Bist selbst dir ungenügend
Du bist geprägt von Angst.