Sieh an- dein Kreuz im Spiegelbild. Deine Stirn vom Gras befeuchtet. Du weißt, der Tau fällt tief. Allein das Schweigen ist gefürchtet. Schwebend im Sog, Gefühl der Erinnerung- suchend was ich war. Noch immer steh'n so viele Fragen aus. Bilder flammen auf. Mein liebster Freund, der Hass. Wie süß erschien mir damals all der Schmerz. Gefangener meiner selbst. Sag mir warum, trotz all vergangener Zeit, er sich im Innern hält. Mein liebster Freund, zu leicht verblasst. Entschlüsse, deren Sinn geduldig wartet. Vergangene Gefühle nur verdrängt. So vieles war kaum noch zu ertragen. Kannst du jetzt verstehen, warum Jesus an der Nadel hängt? Verblasst- nie mehr allein. Nur Hass- unsterblich sein. In Gedanken fast verblasst, unsterblich zu sein, was uns allen so verhasst. Verblasst- nie mehr allein. Nur Hass- unsterblich sein. Verblasst! Sag mir wie man den Schmerz erhält. Überlebt er doch manchmal die Zeit? Oder ist er nur Vergangenheit, die schlicht in mir nach Ruhe schreit? Ich fühle nichts. Aber ich weiß, dass du das hier fühlen kannst. Ich spreche von Lust, Begehren. Sag mir wie man den Schmerz erhält. Verblasst er machmal mit der Zeit? Oder ist er wie die Ewigkeit, die nie für mich zu enden scheint? Sieh an- dein Kreuz im Spiegelbild. Deine Stirn vom Gras befeuchtet. Du weißt, der Tau fällt tief. Allein das Schweigen ist gefürchtet. Nie mehr allein. Unsterblich sein. Nie mehr allein. Unsterblich sein. Entschlüsse, deren Sinn geduldig wartet. Vergangene Gefühle nur verdrängt. So vieles war kaum noch zu ertragen. Kannst du jetzt verstehen, warum Jesus an der Nadel hängt?