Krieger Lyrics


In einer Welt voller Scherben lauf' ich barfuß durch die Nacht. Hinein in mein Verderben, meine Leidenschaft erwacht. Ein eisiger Wind weht geschwind, ein Blick auf die Uhr, es wird Zeit. Für Liebe sind wir blind, mein Kind. Mein Blick, der Schwur, es ist so weit. Ein Bissen voller Schimmel bahnt sich den Weg durch meinen Schlund. Es bewegt sich was am Himmel, meine Seele ist schon wund. Ein Stern landet in den Bäumen, das Geäst beginnt zu glühen, ich würde gerne wieder träumen und hoffe geistig zu erblühen. Am Strand kämpfe ich für mein Land. Im Bauch die Glut voller Wut. Ein Klumpen Sand in meiner Hand. Hinterm Strauch, die Flut der Glut. Ich laufe barfuß durch die Nacht in einer Welt voller Scherben. Wenn in Kürze der Tag erwacht, werd' ich wohl qualvoll sterben. Ich bin kein Apokalyptischer Reiter. Ich bin nur ein kleiner Gefreiter. Höher, schneller, weiter. Ich stürm' empor die Himmelsleiter.