So tief auch der Schmerz um den Verlust der Sinne, so süßlich herb die Sehnsucht danach- allein der Gedanke an ewige Liebe gibt meinem Dasein den Hauch. Doch kann dieser Traum beflügelter Seelen, taumelnd und trunken im Sog, mir geben an Mut zur ständigen Treue und wachsamer Sorgfalt zur Not. So taumle ich dahin, unentschlossen zur Tat. Zerissen in Leib und Seel'. In innerer Unruh', von Träumen geplagt, mach' ich daraus keinen Hehl. Der Liebe entsagt, in Angst zu verletzen, entfern' ich mich weit in den Raum. Der Raum der Gesetze, der nüchternen Wahrheit, verbietet die Wahl auf den Traum.