Wer oder was sperrte mich ein Ließ mich zurück ohne Namen Als Krieger geboren, als Krieger gestorben Doch nicht als solcher begraben Gezwungen zu töten, wer mich besucht Gelte als untote Geißel Es ist nicht mein Wille, es ist ein Fluch Ein Zustand, an dem ich verzweifle Draugr Mein Schicksal die Ewigkeit Draugr Gebundener Körper, gefangener Geist Draugr Mein Schicksal Unendlichkeit Draugr Gefangen im Dunkel, das Tod nur verheißt Ewige Pein, ein Mittel zum Zweck Als Wächter der Gruft eurer Ahnen Das Sonnenlicht fern, wandle allein In Schatten, die mich still umarmen Rostiges Schwert, modernder Schild Halte sie fest in den Händen Wo trat ich fehl, womit hab ich’s verdient Wann wird diese Folter nur enden Einst war ich ein Mann, ein Vater, ein liebender Mensch. Ich kämpfte für meine Brüder und Schwestern, für meine Familie. Und jetzt bin ich hier, in der Dunkelheit. Ein Gefangener. Warum? Doch auch der Meeresgott schuldet uns seinen Segen Hat doch ein jeder hier ein Opfer für ihn gegeben