Blutzauber - Unser Sumpfiges Land Lyrics


Unser sumpfiges Land

Sumpfig, einsam, unter moosbehangenen Bäumen,

Wo Füchse im Abendwind kreischen.

Sumpfeichen singen uralte Lieder,

Von Eiden, geschworen in der Sprache des Wehs.

Tief watend durch Schlamm und Morast,

Schwarzer Himmel, keine leitenden Sterne.

Der Pfad ist verloren, die Stiefel sinken tief.

Geisterlicht flackert — trügerisch, kalt.

Draugr-Augen starren aus dem Dorngebüsch.

Wurzeln winden sich im zertrampelten Dickicht,

Gebrochene Glieder in entstellter Haltung.

Sie hallen wider von Geschichten,

Die keiner zu kennen wagt.

Geweihte Knochen ruhen in namenlosen Gräbern,

Unruhig, wo der Rabe noch weint.

Die Verlorenen sprechen in Stille.