Nachtblut Lyrics


Einsam und verlassen

Wandle ich auf alten Pfaden

Ein morscher Baum am Wegesrand

Kann seine Äste kaum tragen

Die Last des Schnees

Lässt mich leiden

Doch der eisige Wind

Kann mich nicht vertreiben

Der Vollmond wirft sein helles Licht

Vor mir auf den verfallenen Pfad

Das Licht bei mir in meinem Gesicht

Meines sein wird es nicht

So gehe ich wieder

Zurück hinein in den tiefen Forst

Dort, wo kaum Licht ist

Zurück in die Freiheit

Das ist's, was mich ganz verstöret:

Dass die Nacht nicht Ruhe hält

Wenn zu atmen aufgehöret

Lange schon die müde Welt

Die Winde nur noch gehen

Wehklagend um das Haus

Wir sitzen einsam drinnen

Und lauschen oft hinaus

Schwarze Schatten jagen

Es ist, als wär's ein leises

Klopfen an der Tür

An den Fenstern ist's ein Pochen

Ein Fragen im Schneegewirr

Der verfallene Baum bricht

Unter der Last des Schnees

Begräbt unter sich

Ein Stück Haut und Gebeine

Wartend auf die Nacht

Wartend auf die Dunkelheit

Wartend auf Ewigkeit

Gleite ich unter Eis

Es ist, als wär's ein leises

Klopfen an der Tür

An den Fenstern ist's ein Pochen

Ein Fragen im Schneegewirr

Der Hauch eines Atems nur zu vernehmen

Von Riesenkräften ward er gemacht

Einst ward er ein Mensch gewesen

Doch nun verstorben ist er erwacht

Wartend auf die Nacht

Wartend auf die Dunkelheit

Wartend auf Ewigkeit

Gleite ich unter Eis

Wartend auf die Nacht

Wartend auf die Dunkelheit

Wartend

Wartend auf dich