Folgst du mir, wo immer ich gehe?
Warst du, wo ich immer war?
Selten blieben wir stehen
Doch niemals ich alleine war...
Nebelhauch, ein Atem...
Unsichtbar, ein Sturm...
Doch nach Zeiten, nach Taten
In der Nacht wurde „wir“ geboren...
Auch wenn die Nacht so dunkel
Dein Schein, er spendet mir Licht...
In Träumen schon so lang vereint
Kenn' ich dich doch nicht...
Glücklich, wer der Wind...
Traurig, wie kalt die Nacht...
Doch hat sie mir im düst’ren Kleid
Ein’ glückseligen Traum gebracht...
Nebelhauch, ein Atem...
Unsichtbar, ein Sturm...
Wann wurde es auserkoren
Den Himmel mir zu Füßen?
Land und Berge unter mir
Es ist, als würd’ ich fliegen...
Wie der Mond am Himmel steht
Wie die Sterne am Firmament...
Wenn ihr Schein durch’s Fenster bricht
Mein Geist sich nach ihr sehnt...
Doch glücklich, wer die Zeit versteht
Eh’ sie aus dem Leben verschwand...
An diesem Tag sie nun vor mir steht
Hab' sie aus dem Traume noch erkannt...
Glücklich, wer der Wind,
Traurig, wenn ich erwacht...
Doch endlich ward das stille Leid
Von ihrem Licht umgebracht!