Die Einsamkeit der Nacht Lyrics


Wie ein Schatten, der vorüberzieht

Wie die Nacht, die den Tag besiegt...

Alleine steh’ ich im dunklen Wald

Nebel steigt, mir ist kalt...

Wie die Welle, die die See durchsticht

Wie ein Schrei, der die Stille bricht...

So wird in mir die Gewissheit klar

All das, was ist, wird das, was war...

Wie ein Berg am fernen Horizont

Wie ein Regentropfen, der vom Himmel kommt...

Was ist Leben, was ist Zeit

Gegen ein Stück Ewigkeit?

Wie die Nacht, die schon bald anbricht

Wie ein Stern, der niemals erlischt...

Sein Licht wandert Jahr um Jahr

Und zeigt uns doch, was er einst war...

So verloren steh’ ich hier in dieser Welt

Frage mich, was alles zählt...

Mein Leben, mein Wirken, welch' Erinnerung bleibt?

...oder verblasst mein Ich bloß in Vergessenheit?

Ich sah einen hohen Wald

Die Nacht darüber, kein Stern erstrahlt

Durch wildgerissene Wolken nur

Dämmert des Mondes rote Spur...

Unheimlich ist’s, so verlassen zu sein

Kein' Zuflucht haben, nirgendwo daheim...

Weitum im All kein Lieb’, kein Brot...

Aus dunklem Gebüsch ragt der Tod...

So verloren steh’ ich hier in dieser Welt

Frage mich, was alles zählt...

Mein Leben, mein Wirken, welch' Erinnerung bleibt?

...oder verblasst mein Ich bloß in Vergessenheit?