Von des Berges weißen Gipfeln
zieht die kleine Schar hinab
Furchtlos geh’n sie auf die Reise
in ein unbekanntes Land
Suchend ihren Herrn und Meister
sind sie aufgebrochen nun
Böses regt sich in der Ferne
harrt der Zwergen Mut
Das tote Land der dunklen Fürstin
ihrer Reise fernes Ziel
In dem schwarzen Turm verschlossen
wähnen sie den alten Schmied
Doch Verrat in ihren Reihen
droht der Gruppe auf dem Weg
Tarils Herz es ward verdorben
Dunkelheit liegt über ihm
Komm mein Kind und diene mir,
nimm den Dolch und sei bereit!
Sei zu Befehl bei meinem Reich!
Ohne Gnade – Ohne Angst!
Kostbare Schätze erwarten dich,
wenn du deine Pflicht erfüllt.
Komm in mein Land der endlosen Schatten,
nach ihrem letzten Atemzug.
Von den Bergen hallt ihr Klagen
Brüdermord ist dort gescheh´n
in der Fürstin dunklen Landen
unaussprechlich sein Vergeh´n
Die Reise neigt sich ihrem Ende
der Turm der Fürstin schon in Sicht
der Ruf erklingt, er ist bereit
in dieser Nacht ihr Ende bringt
Nichts erahnen seine Brüder
das Lager für die Nacht bereit
in seinem Kopf da hallt die Stimme
unerträglich ist sein Leid
Heute ist die Nacht, in der sie sterben.
Heute ist die Nacht, die Zeit ist reif.
Der Dolch, er hungert nach ihren Seelen,
die Reise endet – Kein überleben.
Hab keine Angst und zöger nicht,
kein Bedauern - keine Nachsicht.
Ihr wertloses Leben wird mir dienen
In der Armee der Finsternis.
Von den Bergen hallt ihr Klagen
Brüdermord ist dort gescheh´n
in der Fürstin dunklen Landen
unaussprechlich sein Vergeh´n
In der Nacht die Klinge blitzt
wenn er die schrecklich´ Tat vollbringt
Ein letzter Stoß das Herz durchdringt
in der Ferne heult der Wind
Mit dem letzten Todesstoß
erfüllt er seine dunkle Pflicht
Lachen hallt über die Lande
Ihr Wille ward erfüllt