Mein Spiegel starrt mich an Mein Gesicht ist aus Papier Ohne Flammen zeigt das Bild Mein Antlitz das verbrennt Die Zeit schlägt mir erbarmungslos Tiefe Gräben in die Haut Nimmt mir was mir wichtig ist Bis meine Welt verstummt Der Leib vergeht Der Geist verweht Hab nie gelebt Und bin jetzt Alt So alt Einfach alt Ich - bin - so alt Die Welt rauscht wie Applaus Im Kopf breiten sich Nebel aus Kriecht mir in das Augenlicht Und taucht die Welt in Schnee Der Winter steht vor meiner Tür Er klopft im Takt der Tage Er will der letzte für mich sein Was ich nicht ertrage Mein Leib verlebt Der Geist verweht Die Zeit vergeht Und ich bin Alt So alt Einfach alt - So alt Ich bin alt - So alt Einfach alt Ich bin alt! Es ist ein alter Sommer – das Meer noch warm und klar Am Strand steht eine Burg aus Sand – hab sie für mich gebaut Ich schaue auf das Meer hinaus – seh' eine Welle nahen Mit Gewalt trifft sie das Land – und reißt die Burg davon Ich bin Alt! Alt! Alt! Alt! Alt! Alt! Alt! Ich bleibe hier – Ich gehe nicht weg! Ich sterbe nicht! Ich sterbe nie! Ich bleibe ewig! - Kalt!