Auf der Schwelle zum Tod (Das Leid)
Die schwarze Seele seiner Hoheit
Spiegelt sich im kalten Wasser
All die Lügen in seinem Kopf
Hallen in dem dunklen Raum
Und der Endpunkt seines Lebens
Gehört lange schon zur Vergangenheit
Doch die Seele, so unsterblich
Wird gefoltert für alle Zeit
Der dumpfe Schmerz in jedem Glied
Das verrottet, dennoch fühlt
Die Nervenbahnen sind zerfetzt
Vom Stolz der Mitmenschen verletzt
Deinen Taten wird nie vergeben
Grausam bis zur Ewigkeit
Deine Seele soll weiterleben
Dir gebührt das höchste Leid
Heimgesucht von seinem Körper
Schmerzen stärker als je zuvor
Geschlagen, getreten wie ein Tier
Unsichtbare Wunden heilen nicht
Im Land der Schmerzen
Im Land des Todes
Im Land der Verzweiflung
Und der ewigen Pein
Auf das ich endlich aufgenommen werde
ins Nichts
Im Geiste vernebelt, vom Traum besiegt
Ins Koma gefallen und nie wieder erwacht
Dem Tode entronnen und doch Tot
So warte ich auf das jüngste Gericht
Das Gesicht verzerrt
Die Hände blutend
Tränen im Auge versiegt
Gedanken vernebelt
Wohl wissend, dass es keine Erlösung gibt