Tief in mir Lyrics

Album: Ebola

Tief in mir ein dunkler Krieg, auf dass er ewig Feuer gibt!

Tief in mir ein dunkler Krieg, bis er mich einst doch besiegt.

An hellen und an dunklen Tagen, werde ich die Schlachten schlagen,

lange, bis die Zeit einst endet, doch niemals sich das Blatt je wendet!

So schlafe ich, tief in mir, an vorderster Front.

Die Heimat hab' ich längst vergessen, hier gibt es nur noch Dreck zu essen.

Ohne Pause, ohne ruh, seh' ich mir beim Sterben zu.

Jeden Tag ein Stückchen mehr, die Welt einst voll, sie wird nun leer.

Tief in mir, dort Wohnt ein Mensch, den keiner kennt.

Tief in mir, dort stirbt ein Mensch, den keiner kennt!

Feuersturm mein Ich beherrscht, bei Tag, bei Nacht, der Docht verbrennt.

Kann nicht fliehen, nicht entkommen, die Wut hat jeden Berg erklommen.

Seh' mich liegen, stark verkohlt, der Hass er hat mich eingeholt.

Die Mähr vom Phönix, Lügen pur, Feuer kann zerstören, nur!

Feuer, Eis, das Fleisch verbrennt, niemand seinen Namen kennt.

Es friert ein, taut wieder auf, die Schmerzen nimmt man halt in Kauf.

Feuer, Eis, die Menschmaschine. Keinen Platz für sanfte Liebe.

Alles brennt, auch Stahl verglüht. Wir haben uns umsonst bemüht!

Feuer und Eis! Ich liebe diesen Krieg!

Feuer und Eis! Hier erlangt man keinen Sieg!

Tief in mir ein düst'rer Wald, er macht die Seele eisig kalt.

Tief in mir, dort steht geschrieben: Niemand kann dem Eis entfliehen.

An hellen und an dunklen Tagen, werde ich die Schlachten schlagen,

lange, bis die Zeit einst endet, doch niemals sich das Blatt je wendet!