Heimgekehrt Lyrics


Lachende Stimmen

Falsches Licht

Glückliche Mienen

Ohne Gesicht

Leichen feiern

Den Totentanz

Heute Nacht

Wurd’ ein Feuer entfacht

Heute lasst uns feiern

Können morgen trauern

Wenn die Leiber brennen

Von den Brüdern trennen

In einem Meer von Luft und Rauch

gebe ich mein Leben auf

Bei den Toten wurd’ ich aufgenommen

Was ich im Leben nie bekommen

Alte Träume werden wahr

Als ich verstorbne Freunde sah

Arm in Arm wir begrüßten uns

Arm in Arm wir vergaben uns

Freude klammert an meinem Herz

Sing hinfort den alten Schmerz

Sie und ich, wir sind vereint

Darum hier ewig Sonne scheint!

Aus der Dunkelheit in das Licht

Nur der Tod ist ewiglich!

Schatten kann ohne Licht nicht sein

So preschen wir durch die Nacht

In Dunkelheit wurd’ Zeit verbracht

Um dann zu zerfallen im hellen Schein!

Jeder Mensch wird einsam sein

Doch irgendwann kehrt jeder Heim

In die Asche aus Seelen

Wo die Toten nicht mehr fehlen

Vereint zusammen

Nach so langem Warten und Bangen

Rostige Nägel, Balken biegen

Denke noch ich würd’ obsiegen

Krieg in mir er lässt nicht nach

Wache auf und denke nach

Leben, Sterben unentschlossen

Wurde doch schon mal erschossen

Nahm das Messer, blutige Klinge

Immer noch ums Leben ringe

Gift und Gas es sollt nicht sein

Leben muss ich ganz allein

Nach jedem Tod erwache ich

Und sehe tief ins Neonlicht

Niemand bat mich hier zu bleiben

Wollt noch nicht hinab nun steigen

Schmerz er reinigt macht dich klar

Auch wenn er noch so grausam war

Macht dich stark, lässt Leben ein

Um deine Feinde anzuschrein’

Wenn ich gehe, nicht allein

Dann sollt ihr alle bei mir sein

Ob ihr möchtet oder nicht

Einmal zu sterben ist eure Pflicht

Doch heute Nacht das Glück verschwand

Und mich ein Menschlein fand

Nahm mich mit zu sich nach Haus

Und löschte alle Lichter aus

Das meine brannte umso stärker

Muskeln Knochen wurden härter

Die Einsamkeit wurd’ aufgehoben

Das Sterben wurde heut verschoben

Immer noch ich wart darauf

Schlüpfe nachts aus meiner Haut

Und verschwinde durch Nacht und Wind

In die Scheinwelt welche mir bestimmt

Lache, tanze, freue mich

Lebe und sterbe täglich

Temporärer Wahnsinn

Umgibt meinen Geist

Weiß nicht aus noch ein

Möchte nun bei Freunden sein

Die Tür ist zu ich bin noch da

Seh durch Kälte Schatten klar

Nicht allein...

Nur unsichtbar

Nicht allein...

Nur unsichtbar

Nicht allein...

Nur unsichtbar

Doch allein!

Niemand ist da...