Eingedenk uns‘rer Geschichte
Zermürbt uns die Existenz
Dunkle Schatten Fallen
Und reißen uns in die Tiefe
Vertrocknet sind die Flüsse des Lebens
Zerborsten die Werke uns‘rer Schaffenskraft
Das nackte Dasein lässt verzweifeln
Jeder kämpft für sich allein
Wandernd durch Landschaften der Apokalypse
Zerfurcht von Krieg und Hass
Staub und fahles Licht
Im Schutt von Steinen und Menschlichkeit
Suchen wir nach unserem Sinn
Die letzte verwelkte Blume verliert ihre Blätter
Und die Hoffnung ihrer Erneuerung ist dahin
Durchwühlend die Geschichte nach Glanztaten
Wenig liefert sie uns,
Sie hat uns verraten!
Irrbilder falscher Propheten bahnten uns den Weg in den Abgrund
Zeichneten eine Scheinwelt, die auf Selbstbetrug fußte
Als sie einstürzte, stürzten wir ein
Weltenfall!
Der Hort des Zorns entfesselte die Massen
Hinterließ nur Scheiterhaufen
Terror und Angst bedeckten das Leben
Weltenfall!
Gewaltdurchdrungen unsere Existenz
Kein Glaube, kein Gott, keine Erlösung
Nun stehen wir hier und können nicht anders
Einen Schritt vom Untergang entfernt
Schließen wir die Augen
Und springen mit Anlauf hinein