Es war eine dichte, uverdauliche Stimmung. Sie erinnerte an die Atmosphäre der gestrigen durch- wachten Nacht. Dem Zeitabschnitt voller Blut- vergiessen, Verstümmelungen und Siegen kon- frontierend mit Niederlagen. Durch die grünen Dächer, welche das Stöh nen der Verwundeten dämpften, fielen die ersten Strahlen der roten Sonne dichte Nebelfetzen zerreissend, welche aus der inneren Waldestiefe steigen. Der getränkte Boden des vergossenen Blutes kontrastierte scharf mit dem umliegendem Werk der Natur und ein Bruchteil der Ewigkeit, wel- cher jetzt eintrat, gestaltete meisterhaft das Bild des Totes. Jedes, wenn auch noch so kleines Detail die. ser Szenerie, verbleibt in den Köpfen der Sie. ger, welche es in das weitere Leben tragen und finden ausser Anderem in dem Fund den eige nen Tot.