Einsam auf dem Hügel oben ein Eichenbaum aus alten Tagen dort wo eisig Stürme toben manch Seel' der Wind davongetragen Knorrig Geäst im blassen Mondlicht schimmer wo schon mancher seinen Tod gefunden meine Seele nach Erlösung wimmert verstummen doch nimmer des Lebens Wunden Tief in Erinnerung versunken die Schlinge fest in die Kehle dringt erlöschen des Lebens letzte Funken Fleisch zuckend mit dem Tode ringt Tausend Jahr' die Eiche fest gestanden tief verwurzelt im Erdenreich doch meine Seel' konnt' sie nicht halten als sie aus dem Fleische weicht Und eisfahl umhüllt mich ein Wind trägt mich in die Dunkelheit ins Reich wo keine Schatten sind so wird mein Blut zu Ewigkeit Leblos hing im Wind die Hülle stumm und kalt zum Rabenfraß in des Vollmonds karger Stille als ich allen Schmerz vergaß