Vom Herbstlaub singt die Nacht
Verdeckt des Mondes hellen Schein
Umhüllt ihn mit Bedacht
Möcht mit dem Sterben allein sein
Jedoch der seichte Klang
In Seen, Flüsse, Bäche fließt
Sodass der Himmelsmann
Die Tränen auf das Land ergießt
Der Nebel steigt in Meer
Entzieht sich jeder Form von Leid
Doch weiß er nimmermehr
Welch dunkler Traum in ihm gedeiht
Ein kalter Hauch
Wird ihm die Wahrheit sagen
Es ist des Meeres Brauch
Ihn in den Wald zu tragen
So trifft der Nebel auf die Nacht
Im Walde spürt man nun das Eis
Der Winter naht in schnellen Zügen
Und er fordert seinen Preis
Dort wo einst das Leben blühte
Die Essenz und Ihre Güte
Wissentlich das Ende spürten
Die Nacht kläglich in Trauer führten
Vom Winter singt die Nacht
In Trauer schaut sie auf das Land
Erkennt des Eises Macht
Mit ihr seit Anbeginn bekannt
Jedoch der seichte Klang
Ward von der Hoffnung doch entfacht
Das nach dem Untergang
Das neue Leben stets erwacht
So zieht der Kreislauf seinen Weg
In dem das Dasein neu beginnt
In dem das Frühjahr neu auflebt
In dem die Nacht versucht das Leben zu verstehen
So zieht der Kreislauf seinen Weg
In dem das Atmen dieser Welt in seiner Nichtigkeit aufgeht
In dem der Keim der Existenz erneut entfach
Ward letzten Endes mit dem Tode doch erdacht
Die Nacht, sie schweift umher
Zieht frevelhaft zum Firmament
Sie liebt das Sein nicht mehr
Den Kern, der in der Erde brennt
Was nützt der Augenschein
Wenn Schönheit längst im Wind verweht
Und nach der Wiederkehr
Die Nacht in Trauer untergeht