Nidavellir Lyrics


Geschürfter Fels, Freund ihrer Zeit

Von kindlich Gestalt, die Sonne erstrahlt

Hässliches Wesen, des Nebels nicht weit

Und war es nicht achtsam, mit allem bezahlt

Aus mächtigen Gebirgen erwuchs die Welt der Zwerge

Abgetragen kostbar Gestein, ins Innere der Berge

Kalte Gräber, gar leblos' Verborgenheit

Was einst kärglich war, nun wundersam Ehrbarkeit

Obgleich Berge oder wind'ge Baumwelt

Zur Nacht gemacht ihre Erdhall', verhüllt vor Midgards Aug'

Edle Kunst sich durch Feuer erhellt

Gebracht ward der Quell aus tiefem Tal, für Wunderwerk

Leer wird geglaubt dieses schemenhaft Land

Durch starken Wind geprägt, jeder Jahrespann' in Kälte verbannt

Ein Wandel ist fern, wie ein Weltenbrand

Sunna hier selten Leben zeigt, zur Winterzeit

Gewundene Pracht am Himmel erscheint

Von Wurzeln getragen, der Wanderweg - Jener führt Jahr um Jahr

Verborgen bleibt, was mit der Erde vereint

Am unteren Berghang die Täler blühen immergrün

Einfältig Mensch ihren Grund verheert

Und zehret an edler Lebensfrucht, welch arglistig Raub

Doch dieses Reich ist am Tage geleert

-Ein Geist jene Gedanken beansprucht-