Fimbulvet - Lehre der Wahrheit Lyrics


Weit und weis', heilend und rein

Schöpfende Nornen um Yggdrasils Sein

Weiß das Nass, gar mehr noch der Grund

Zeichnet das Leben am nährenden Schlund

Grüngolden Tau scheinet Mondhell

Triefet hernieder, als Lebensquell'

Nicht leise, noch traumhaft - weder wild, noch weise

Erhoben aus altem Berg, erhaben über Lebenswerk

Kein Herz, kein Gefühl - doch atmet tief und nähret Schmerz

Es weht ein kalter Wind, macht auch kein Halt vor einem Kind

So führt sein Pfad, heran der Weisen Lebensrad

Hüllt in Eis, der Nornen Gesicht und vernichtet das Asengericht

Blicklose Augen verraten aus Träumen geborene Angst

Abwegig rauben Weißheiten Weisheiten

Wider der wundlosen Bronnwelt,

Gefroren die geweihten Gewässer

Brechen Lebensfäden und Tränen erzählen von Lebensleid

Gespalten, zerborsten - trotz ihrer Furcht, sie halten

Schneiden Splitter in kalte Haut, ein Sturm aus Eis und Blut gebaut

Schöpfend' Kraft aus Zeit gemacht, Leben aus Leid erbracht

Sehend gehoben, schopflos ewig Eis verwoben

Was heißt, was war - was wird - was jetzt wird wahr?

Was bleibt, ist Wahrheit, Weis(ß)heit ist, was bleibt

Blicklose Augen verraten aus Träumen geborene Angst

Abwegig rauben Weißheiten Weisheiten

Wider der wundlosen Bronnwelt,

Gefroren die geweihten Gewässer

Brechen Lebensfäden und Tränen erzählen von Lebensleid