Jene Burg sei mein Heim, mein Posten und Kerker zugleich Hochumwallt thront sie in der Ruhestatt Totenreich Werf' ein Aug' vom Dunkel in Schatten und seh' mächtig Wurzelfall Seh' ich weiter und ich erblick' blut'ges Gezäun, Helgrindwall Nie sah ich Sunnas Schein, auf dem Seelenfeld unter frost'ger Hand Hungr mit Schmacht gedeckt, Aufbruch und Gebeine zum Mahl Hier in den schaurigen Hallen bluten Wände rot, über sterblich Verband Kalt rinnt der Lebenswein in den fahlen Kelch aus Knochen und Stahl Augen - zeigt mir die Falschheit der Menschheit. Qualen erleiden, sollt ihr für allezeit Augen - zeigt mir die Körper des schlechten Geists Aus Midgard stammend, manch boshaft Gestalt Schwarz schimmert ein Drachengewand Aus dem Kältesturm gellt ein keifend' Schrei Blut regnet von dort hinab, der Gerichtete ist des Lebens frei Jene Burg sei mein Heim, mein Posten und Kerker zugleich Hochumwallt thront sie in der Ruhestatt Totenreich Blut und Asche tragen sich, dort der Tod von Siechtum befreit Verrotten Körper in strafendem Sud, starb ein Unhold an Fruchtbarkeit Helheim - der Ort des ewigen Stillstandes Ein Land, wo weder Schönes noch Schlechtes geschieht Dort haust ein Wesen, mit kärglich Kleidung und trägem Schritt Hochbejahrt das Aug' des Knechtes, was zeigt all Sühnetat Augen - zeigt mir den Zorn des Nagenden. Gefressen werdet ihr von Nidhögg, im Reich der Hel