Der Mond steht voll am Himmel in einer klaren, kalten Nacht sieht auf durch Schnee gebeugte Bäume hält hier wie so oft einsam Macht Ein schwarzer Wolf durchstreift die Stille der alte Wald, hier ist sein Reich der Hunger nimmt ihm fast die Sinne er braucht das heiße Opferfleisch Doch schon bald, naht ein neues Opfer ein alter Wann durchquert den Wald und nur mit Buch und Kreuz bewaffnet ist er des Wolfes Nahrung bald Der volle Mond er sieht uns schmachtend sehnsüchtig nach der nächsten Nacht denn der Geschmack ist bald vergessen wenn dann der Wolf in uns erwacht