III. Lyrics

Album: Eremit

Erwache

Zwischen erde und dreck.

Geboren in der ewigkeit.

Körperlos,

Hässlich wie die nacht.

Vergrub den verstand.

Der tod war nicht das ende.

Kraftvoll

Erhebt sich der boden.

Bebend und zitternd

Beugt sich gestein.

Schatten

Erwürgen

Das licht.

Verwachsen.

Weit in der tiefe

Ein hämmern erklingt.

Uralt und doch bekannt.

Ohrenbetäubend der klang.

Durchdrungen von wurzeln.

Schlägt das herz

Im reich des zerfalls.

Kein sinn hat mehr bedeutung.

Erkennst du wer du bist.

Ein haufen dreck.

Für immer. Auf ewig. Verdammt.

Vergessen. Verdrängt. Verloren.

Körperlos. Neugeboren.

Öffne die augen.

Sitze im haus

Am fenster

-wie immer-

Alles taub.

Alles scheiße.

-alles ist wie immer-

Und der blick fällt

In die ferne

Durch den nebel

Richtung wald.

Und es zieht mich

Vor die haustür.

Alles farblos

Und kalt.

Keine menschen

Heute sichtbar

-seelenlose hüllen-

Blick

Richtung

Boden.

Ich bin der eremit.