Meine Mutter starb Als sie mir das Leben gab Mein erster Schrei - Er brach sich in den Flammen Doch als das Feuer ging War ich noch da Und voller Leben So fand man mich In den Resten meiner Mutter Atme ich Und ich atme Asche Ich bin noch da Und voller Leben In den Resten meiner Mutter Atme ich - Asche So wuchs ich auf im Heim Es blieb in meinem Blut Die Flamme lauert tief in mir In meinen Adern schwelt die Glut Wartet nur darauf Bis sie aus den Schatten tritt Die Dunkelheit verscheucht Und alles Leben nimmt sie mit Ich bin noch da - Und Atme Die Welt, sie dreht sich jeden Tag Wild im Kreis um mich herum So verschließ ich mich vor ihr Und meine Lippen bleiben stumm Man ging mir aus dem Weg Bis es geschah in jener Nacht Etwas drang in mein Gehirn Und hat die Flammen mitgebracht So starben 60 Menschen Der Tod hat sie zu sich geholt Es blieb kaum etwas übrig Nur noch Reste, ganz verkohlt Dort fand man mich In den Resten jener Menschen Atme ich - Und ich atme Asche Was vom Leben übrig bleibt Saug ich tief in mich hinein Von meinen Lungen absorbiert Ein Teil wird immer in mir sein Und so ziehe ich weiter Der Tod führt lachend mir die Hand Bringe euch Erlösung Die ganze Welt mein Feuerland Ich werde bei euch sein Und wenn der letzte von euch fällt Atme ich Atme die Asche dieser Welt