1000 Jahre Nacht Lyrics

Album: Leblos

Fast 1000 Jahre sind vergangen

Seit jenem gottverdammten Biss

Der mir das Sonnenlicht genommen

Und mich tief in die Schatten riss

Was ich nun bin, nur ein Gedanke

Der verblasst in jedem Jahr

Nur wenig noch füllt jene Hülle

Die einst ein Mensch zu nennen war

So allein, so viele Jahre

Einzig der Tod führt mir die Hand

Lindert die Qual im Licht des Mondes

Und lässt mich modern. unerkannt

So viele Menschen - kreuzten den Weg

Und ich allein - hab überlebt

Opfer ihr Blut - für meine Gier

Ganz reuelos - nahm ich es mir

Nur die Gesichter sind geblieben

Ich seh sie in der Dunkelheit

Starren mich an aus toten Augen

Begleiten mich für alle Zeit

Ich bin es leid

Hab keine Lust mehr

Und so beuge ich die Knie

Zu viel geschaut

In 1000 Jahren Nacht

Nur Gott selbst traf ich nie

So allein, für tausend Jahre

Doch nun ist es an der Zeit

Ich trete zitternd vor die Türe

Beende hier die Ewigkeit

Und der Tod zeigt mir die Sonne

Ihr warmes Licht fesselt den Blick

Verbrennt das Fleisch, lässt mich zerfallen

Nur wenig Asche bleibt zurück

Nicht viel was bleibt, nach 1000 Jahren Nacht...