Seit vielen Tagen segeln wir, der Proviant wird knapp Doch das Meer liegt spiegelglatt, wir machen gute Fahrt Man sieht die Männer schwächer werden, doch ändern können wir's nicht Schroff ragt auf die steile Küste, kein Landepunkt in Sicht Die letzte Rast schon lange her, nur Meer und Fels im Blick Trotzdem es niemand merken lässt, wir sehnen uns zurück Die Heimat so verlockend scheint, die Bettstatt und die Frau Stattdessen nur die kalten Wellen und Stein soweit man schaut Fast verloren ist der Mut, weiter geht die Fahrt Das Lager leer, der Hunger nagt, es scheint das Ende naht Doch dann ragt weit voraus eine Insel auf Rasch wir gehen dort an Land, was erwartet uns Grün bedeckt von saftig Wiesen wölbt das Land sich auf Vögel fliegen überall, man sieht Wild im vollen Lauf Erleichtert sieht ein jeder drein, nachdem man fast verzagt Nach der langen Hungerzeit beginnt endlich die Jagd Vogelvieh schwärmt aus den Klippen dem blauen Himmel zu Nester voll mit ihren Eiern lässt den Sammlern keine Ruh Endlich wieder frische Nahrung hellt unsre Stimmung auf Feiern wir nun unsre Rettung einen Sonnenlauf