Das Fest vorbei, die Menschen fort der König ruht an diesem Ort er reitet in die Ewigkeit ist nun von der Welt befreit er reitet in die Nacht hinein seine treusten Männer noch bei ihm sie halten Wacht und folgen ihm ein dichter Kreis um den Kurgan schau dir diese Wächter an der Kreis dreht sich bei Nacht Vernehmt die Worte der Reiter! Tod, Tod, Tod und Leben Blut, Blut, Blut und Streben Skythes, Skythes, Schlangensohn Hellas, Hellas, Götterhohn Bleiche Haut und fahler Blick gebrochenes Pferd'genick starren in die Welt hinaus Gruß, Wanderer am Königshaus hörst du ihre Tiere wiehern? Sie wurden hier zurückgelassen werden dich nie verlassen stets erhobenen Hauptes dem Tod Anvertrautes hör nur wie die Reiter flüstern erschaudere bei jedem Wort Tod, Tod, Tod und Leben Blut, Blut, Blut und Streben Skythes, Skythes, Schlangensohn Hellas, Hellas, Götterhohn Wir rufen (suchen) dich Wir folgen (spotten) dir Wir jagen (erwarten) dich Wir sagen dir Schweigen! Rückgratlose Reiter kommen nachts in deine Stadt leblose Pferde reiten in die letzte Schlacht Männer aus Staub verfolgen Weib und Kind Knochenpferde fort im Wind Der Dnjepr gehört nun dem Tod tausend Festen und kein Tor harren schweigend dem Moment der ihnen neues Leben schenkt schließ nur die Augen hör ihr Flüstern in der Luft auf der Erde Totengruft Reiterkreise auf den Feldern drohen laut und ohne Lärm hör wie sie dich rufen Vernimm die Worte der Reiter Wir rufen (suchen) dich Wir folgen (spotten) dir Wir jagen (erwarten) dich Wir sagen dir Schweigen! Rückgratlose Reiter kommen nachts in deine Stadt leblose Pferde reiten in die letzte Schlacht Männer aus Staub verfolgen Weib und Kind Knochenpferde fort im Wind Dreh, dreh, dreh dich im Kreise tanz, tanz, tanz auf diese Weise tanz mit uns den Totentanz kalt, kalt, kalte Augen suchen dich warm, warm warmes Blut auf dem Gesicht tritt mit uns zum Festmahl an Skythes Blut, Skythes Blut verleiht uns diesen Todesmut Skythes Sohn, Skythes Sohn wachen hier um deinen Thron komm zu uns wir rufen flieh vor uns'rer Pferde Hufen locken dich, verschrecken dich das Leben ruht in toter Hand