Jenseits aller Sonnen wartet
kalte Nichtigkeit, der Kosmos,
reizentleert real und gottlos.
Bricht ein Mythos, brechen Welten,
springt ein Spiegel, springen Scherben.
Bricht ein Mensch, so brechen Menschen,
spricht ein Spiegel, sprechen Mythen.
Ich war einsam und gestaltlos,
kaum mehr schemenhafter Mythos
und als Mensch perfekt – entartet –
surreal und geistvollendet,
so brillant und bestialisch,
doch zugleich unheilbar sterblich.
Hoffnung ist, wie Fleisch, verderblich;
abgeklärt und amoralisch
habe ich mich zugewendet
jener Kunst, allein zu leben,
um mein Dasein selbst zu prägen
und in Würde fortzugehen.
Doch Wahngemälde soll ich sehen
mit den letzten Herzensschlägen,
die dem Tod mich übergeben…