Die Geburt Lyrics


Nein, wirf mich nicht raus

Ganz fern von Schmerz und Pein

und niemals für mich allein

Bequem und warm

hier möchte ich für immer

ganz nah an deinem Herzen sein

 Doch wie sollte es anders sein

für meinen Wunsch interessiert sich niemand

nur kalte Hände

ziehen mich erbarmungslos

in das grelle Licht der Welt hinein

 Riesige Augen häßlicher Gestalten

durchlöchern meinen blutverschmierten Leib

und wehrlos ertrage ich

nie dagewesene Schmerzen

hervorgerufen von schaufelartigen Händen

die mir qualvoll

die Luft aus den Lungen treiben

Erfolglos hauche ich nach Befreiung

 Langsam die Außenwelt wahrnehmend

erkenne ich um mich herum nur Stäbe

die mir unmißverständlich zeigen

wie es weitergeht mit meinem Leiden

  Verzweifelte Schreie mich umgeben

von Wesen, verfolgt von gleichen Gedanken

verdammt zu einem Leben

ohne jemals zu wählen

  Jahre später sitze ich hier alleine

gesperrt in Regeln

berieselt von Medien

den Kopf voll Zahlen

nur Spaß an materiellen Gaben

was zählen schon Taten

  Bald werde ich zurückkehren

an den Ort, von dem ich mußte gehen

nachdem ich mich längst sehne



 Ganz fern von Schmerz und Pein

und niemals für mich allein

Bequem und warm

hier möchte ich für immer

ganz nah an deinem Herzen sein