In Bergen, im Wald So einsam und kalt Dem Wahnsinn anheim Die Bestien so alt Der Hunger er kreischt Brüllt nach Fleisch Vom Mensch muss sein Nimmt dich ein Rache und Blut Bringt dich zu uns Reih dich ein Vom Hass zerfressen sein Junge Liebende ganz allein Wollen fernab der Wege sein Vergessen Heimkehr und Zeit Alsbald der Wahn eintreibt Junge Liebende nicht ganz allein Kriecht sich was in Mark und Bein Doch nicht der Waldboden Alter Geist ist eingezogen Wendigo, Wendigo Alter Geist, Zwiegestalt Tot und lebt zugleich Wendigo, Wendigo Wahnsinn in Tiergestalt Kannibale und Gott in eins Hass und Gier vereint Wendigo, Wendigo Was ist in ihm eingedrungen Hat sogleich sein Herz verschlungen Besessen von dem alten Fluch Dürstet es nach ihrem Blut Der Wendigo Ist auf der Jagd Sie erkennt ihn nicht wieder Kalt und starr sind seine Glieder Fiebertrieben er verkrampft Das Liebespaar im Todeskampf Beißen, reißen, lautes Kreischen Mit bloßer Hand das Herz sich greifen Ihr das Fleisch vom Knochen nagt Für immer und ewig auf der Jagd