Ein bleicher Leichnam aufgebahrt, der KГѓВ¶rper kalt die Glieder hart. Er war gar schrecklich anzuschauen, als man ihn fand im Morgengraun. Die Augen starr, der Leib zerschunden, doch niemand kann die Tat bekunden. Es gibt indess ein alt Verfahren, will man den Meuchler offenbaren. Wer Menschenblut vergeuГѓВџt, des soll man nicht verschonen, es soll das Blutgericht, ihm nach Verdiensten lohnen. Es ist ein Mann des Blutes, fГѓВјr Gott ein rechter Greuel, der blad anstimmen wird, der HГѓВ¶lle Angstgeheul! VerdГѓВ¤chtig Volk ist schon gefunden, schnell in Verhaft und hart gebunden. Sie werden dem Ableib vorgefГѓВјhrt, den jeder mit der Hand berГѓВјhrt. Den Finger in die Wunde legt, auf das der Leichnam sich bewegt, die Art des TГѓВ¤ters zu verkГѓВјnden, Zeugschaft zu tun von seinen SГѓВјnden. Bricht rotes Blut aus alten Wunden, so ist ein SГѓВјndenbock gefunden, der dann dem Volk wird vorgestellt, des PГѓВ¶bels Zorn zum Opfer fГѓВ¤llt. Das Urteil ist nun schnell gesprochen, der ГѓВ„rmste bГѓВјГѓВџt was wer verbrochen, verlГѓВ¤sst in Schande diese Welt, dem Richtschwert er anheim gestellt.